BioPlus Biogas ist CO2-neutrales, regional produziertes und klimafreundliches Gas aus natürlichen Rohstoffen. Ergänzen Sie Ihr Basisprodukt teilweise mit Biogas oder decken Sie Ihren gesamten Bedarf mit Biogas. Sie unterstützen damit die Produktion von erneuerbarer Energie in unserer Region und leisten einen Beitrag zur erfolgreichen Energiewende.
Klimafreundliche Energie aus biologischen Rohstoffen
Aus Frauenfelder Grüngut und biogenen Reststoffen aus der Zuckerproduktion entsteht Biogas. Es sorgt für wohlige Wärme in Wohn-, Büro- oder Produktionsräumen und für warmes Wasser. Die Nutzung von Abfallstoffen schont die Umwelt und das Klima. Bei der regionalen Biogasproduktion werden natürliche Abfallstoffe für die Herstellung von Gas genutzt - ein überzeugendes Beispiel für ressourcenschonende Energiegewinnung. Mit dem Bezug von Biogas unterstützen Sie die Förderung von erneuerbarer Energie und tragen zum Klimaschutz bei.
2’000’000 Kilowattstunden
Aus lokalen biologischen Abfall- und Reststoffen entsteht in der Anlage in einem gesteuerten und kontrollierten Prozess Biogas – ein Kreislauf, der Umwelt und Klima schont.
In Frauenfeld schliesst sich ein natürlicher Kreislauf
Seit 2014 werden in der Kompogas Winterthur AG biogene Abfälle zu hochwertigem Kompost, Dünger und zu Biogas verarbeitet. Aus jährlich über 4'000 Tonnen Grünabfall aus der Stadt Frauenfeld werden rund 2 Millionen Kilowattstunden umweltfreundliches Biogas gewonnen. Ein gutes Beispiel für die ressourcenschonende Nutzung natürlicher Rohstoffe, die gleichzeitig die Abfallmenge reduziert: So ist Biogasproduktion zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft in Reinkultur.
Kompogas Winterthur AG

FAQ
Warum Biogas?
Bei der Verbrennung von Biogas wird im Gegensatz zu herkömmlichem Erdgas kein fossiles Kohlendioxid freigesetzt. Über die gesamte Produktionskette des Biogases liegt der Emissionsfaktor von Biogas durchschnittlich bei 130g CO2-Äquivalent pro kWh, bei Erdgas sind es durchschnittlich 227g CO2-Äquivalent pro kWh (Quelle: Bundesamt für Energie, «Künftige Rolle von Gas und Gasinfrastruktur in der Energieversorgung der Schweiz», 2019). Wird also Biogas statt Erdgas eingesetzt, werden gut 40 Prozent der schädlichen Treibhausgase eingespart.
Was ist Biogas?
Biogas entsteht durch Vergärung von organischem Material wie Grüngut, Klärschlamm oder Bioabfällen. Das organische Material besteht aus pflanzlichen und tierischen Abfall- oder Reststoffen aus Privathaushalten oder Betrieben. Hauptsächlich besteht Biogas aus Methan, das auch der Hauptbestandteil von Erdgas ist. Durch die Aufbereitung in Biogas-Anlagen kann Biogas ins Erdgasnetz eingespeist werden. Dadurch eignet sich Biogas gleich gut wie Erdgas zum Heizen, Kochen, Autofahren, für die Stromproduktion und für den Einsatz in der Industrie.
Woher kommt das Schweizer Biogas von Thurplus?
Im Vergärungswerk der Kompogas Winterthur AG, an der Thurplus direkt beteiligt ist, werden biogene Abfälle zu hochwertigem Kompost, Dünger und Biogas verarbeitet. So werden jährlich aus 4’000 Tonnen Grünabfall der Stadt Frauenfeld rund 2 Millionen Kilowattstunden umweltfreundliches Biogas gewonnen. Während der jährlichen Zuckerkampagne verarbeitet das Frauenfelder Werk der Schweizer Zucker AG täglich 10‘000 Tonnen Zuckerrüben. Der natürliche Zuckergehalt der Rüben liegt bei 15 bis maximal 20 Prozent. Bei der nachhaltigen Zuckergewinnung werden auch die verbleibenden 80 bis 85 Prozent der Rüben verwertet und daraus wertvolle Rohstoffe wie Viehfutter, natürliche Düngemittel und auch Biogas hergestellt. Die Weiterverarbeitung von Zuckerrübenresten ist besonders ökologisch, weil aus einem regionalen Abfallprodukt ohne lange Transportwege Biogas hergestellt und direkt ins lokale Versorgungsnetz von Thurplus eingespeist wird.
Worin unterscheidet sich der Biogasbezug von einer CO2-Kompensation mittels importierter Biogas-Zertifikate?
Die Nachfrage nach Biogas nimmt Jahr für Jahr zu. Trotz des kontinuierlichen Ausbaus der inländischen Produktion ist die Nachfrage schon jetzt etwa doppelt so hoch wie die verfügbare Menge einheimischen Biogases. Es braucht deshalb eine zusätzliche CO2-Kompensation für den inländischen Gasverbrauch durch importierte Biogas-Zertifikate. Diese Situation wird durch das vom Bundesrat gesetzte Netto-Null-CO2-Emissions-Klimaziel 2050 für die Schweiz in den kommenden Jahren noch verschärft werden, denn das Potenzial für den Bau von Biogasanlagen in der Schweiz ist aufgrund mangelnder Standortoptionen begrenzt.
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