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Projekt
Photovoltaik-Contracting-Anlage
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Anlagegrösse
rund 500 Quadratmeter
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Solarstromproduktion
100'000 kWh pro Jahr
Interview mit Hans Peter Maier, Schausteller, Frauenfeld
Der Schausteller Hans Peter Maier hat in Zusammenarbeit mit Thurplus auf seinem Firmendach eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. In einem exklusiven Interview teilt Herr Maier seine Beweggründe für die Installation, die Gründe für die Modellwahl, die Vorteile, die er daraus zieht, und seine Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit Thurplus. Erfahren Sie mehr über dieses spannende Projekt.
Herr Maier, Sie haben in Zusammenarbeit mit Thurplus eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Firmendach in Betrieb genommen. Was war Ihre Motivation zu diesem Projekt?
Herr Maier: Meine Motivation war vielschichtig. Zum einen wollte ich aktiv etwas für die Umwelt tun und meinen eigenen Ökostrom erzeugen, insbesondere um mein Elektroauto umweltfreundlich zu laden. Zum anderen haben wir auf dem Dach unseres Schausteller-Betriebes die perfekten Voraussetzungen für ein Sonnenstrom-Kraftwerk: Das Dach ist neu, gross, hat eine günstige Dachneigung, und ist statisch optimal für eine PV-Anlage geeignet.
Welche Grösse hat die Anlage in der Juchstrasse?
Herr Maier: Die Fläche der PV-Anlage beträgt rund 500 Quadratmeter und es wurden 246 PV-Module verbaut. Die Leistung beträgt 106 kWp. Die Tatsache, dass über 100’000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr auf unserem Dach produziert werden können, war schon ein grosser Anreiz. Diese Menge reicht für die Versorgung von ca. 23 Einfamilienhäusern mit einem durchschnittlichen Verbrauch.
Sie haben sich für das Modell des PV-Contractings entschieden. Verraten Sie uns, warum?
Herr Maier: Ich habe mich für PV-Contracting entschieden, weil ich die Möglichkeit nutzen wollte, selbst Strom zu erzeugen, ohne dabei in die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage investieren zu müssen. Das Contracting-Modell bietet mir die Chance, die Vorteile der Solarenergie zu nutzen, ohne die Verantwortung für Installation, Wartung und Betrieb der Anlage tragen zu müssen. Diese Aufgaben übernimmt Thurplus. Ich kann über eine Vertragslaufzeit von 25 Jahren den erzeugten Solarstrom nutzen und dadurch meine Energiekosten minimieren.
Was passiert mit dem Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen?
Herr Maier: Den Sonnenstrom, den ich nicht selbst verbrauche, speist Thurplus ins öffentliche Stromnetz ein und stellt ihn als erneuerbare Energie der Frauenfelder Bevölkerung zur Verfügung. Dafür erhalte ich von Thurplus eine Einspeisevergütung. Da wir mit dem Solarstrom aus dieser Anlage den Anteil der erneuerbaren Energie in Frauenfeld erhöhen und jährlich 73.5 Tonnen Kohlendioxid einsparen, ist es für Thurplus und für mich eine Win-win-Situation.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Thurplus?
Herr Maier: Ein Projekt in dieser Grössenordnung realisiere ich nur mit einem Partner meines Vertrauens. Für mich lag es da sehr nahe, das mit Thurplus zu machen. Ich habe mit Stadtrat Fabrizio Hugentobler über verschiedene Lösungen gesprochen und dann das Beratungsangebot der Experten von Thurplus genutzt. Dabei hat sich dann das Contracting-Modell als beste Variante für meine Bedürfnisse herausgestellt.
Hatten Sie selbst viel Arbeitsaufwand mit dem Projekt?
Herr Maier: Mein Arbeitsaufwand war äusserst gering und bestand darin, das Dach zur Verfügung zu stellen. Thurplus übernahm das ganze Gesamtpaket, stimmte sich während dem Bau wenn erforderlich mit mir ab und präsentierte mir dann die fertige PV-Anlage. Als das Gerüst gestellt wurde, mussten wir ein bisschen Platz machen, das war schon ziemlich alles.
Wo sehen Sie Ihren Nutzen/Vorteile in diesem Projekt?
Das PV-Contracting bringt mir verschiedene Vorteile: Ich erhalte den Strom, den ich zeitgleich zur PV-Produktion selbst verbrauche, kostenfrei. Für den nicht verbrauchten Strom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, erhalte ich eine Einspeisevergütung. Diese attraktiven Regelungen gelten über die gesamte Vertragslaufzeit von 25 Jahren.
Des Weiteren kann ich mein Elektroauto mit selbst erzeugtem Sonnenstrom laden. Unser Eigenverbrauch beträgt derzeit noch knapp 20 Prozent. Je höher er zukünftig wird, je mehr profitieren wir.
Nach Ablauf des Vertrags geht das Eigentum an der PV-Anlage auf mich über und ich kann den erzeugten Strom ohne weitere Kosten selbst nutzen.
Wie war die Zusammenarbeit mit Thurplus?
Herr Maier: Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Thurplus war sehr gut und vertrauensvoll, weil man sich kennt. Alles war wirklich «picobello». Ich bin sehr zufrieden und würde das wieder so machen.
Was möchten Sie den potenziellen Firmen weitergeben?
Herr Maier: Ich bin gespannt auf den Ertrag durch die Einspeisung und würde jedem raten, der die Möglichkeit hat, ein solches Projekt umzusetzen. Es bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche und geringe Investitionen. Ich meine, es ist an der Zeit, dass jedes Unternehmen jetzt individuell prüft, ob ein solches Projekt zu ihm passt.