• 2025

    Fernwärme für die Frauenfelder Altstadt

    Das neu ausgebaute Hochtemperaturnetz in der Frauenfelder Altstadt speist im neuen Verwaltungsgebäude Vorstadt Fernwärme für die "Fernwärme Altstadt" ein. Zwei Grosswärmepumpen in der Energiezentrale Altstadt nutzen thermische Energie aus dem bestehenden Fernwärmering der Abwasserreinigungsanlage (ARA) und stellen nach Bedarf Kälte und Wärme für die angeschlossenen Liegenschaften bereit.

  • 2024

    Meilenstein im Photovoltaik-Ausbau von Thurplus

    Thurplus steigert die Leistung der eigenen PV-Anlagen auf rund 1'500 kWp – eine Verzehnfachung seit 2016 – und produziert damit jährlich 1,5 Mio. kWh Solarstrom, was dem Bedarf von rund 330 Haushalten entspricht. Gleichzeitig steigt die Beteiligung an SolarInvest auf 240 Anteilseigner:innen und zeigt somit den starken Rückhalt in der Bevölkerung, die die städtischen Ziele der Energiewende nachhaltig unterstützt.

  • 2023

    In Frauenfeld steht der grösste Batteriespeicher im Kanton Thurgau

    Der städtische Versorger Thurplus hat ein 3-Megawatt-Batteriespeichersystem in Betrieb genommen und ins Mittelspannungsnetz eingebunden. Die Anlage ist die grösste im Kanton Thurgau. Mit dieser Riesenleistung kann die «Thurplus Powerbank» so viel Energie speichern wie rund 225’000 Handy-Akkus. Knapp 2 Millionen Franken wurden investiert, damit die Integration der erneuerbaren Energien ins Stromnetz gelingt und Bedarfsschwankungen und Leistungsspitzen im Verteilnetz ausgeglichen werden können.

  • 2022

    Stimmvolk sagt Ja zur Fernwärme

    Die Frauenfelder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben zweimal Ja zum Ausbau der Fernwärme gesagt. Sie befürworteten an der Urne sowohl den Ausbau der Fernwärme im Gebiet Frauenfeld West für 30.1 Mio. Franken als auch die Ausbaupläne in der Altstadt für 9.9 Mio. Franken.

    Darüber hinaus bringt Thurplus mit der 2022 beschlossenen Photovoltaik- und Gasnetzstrategie den Ausstieg aus fossilen Energieträgern weiter voran. 

  • 2021

    SolarInvest Anlage mit Keller-Stahl AG

    Thurplus macht mit dem erfolgreichen Beteiligungsmodell SolarInvest Solarstrom für alle bezahlbar. Auf dem Anbau der Turnfabrik sind bereits 137 qm an Solarzellen verfügbar. Durch eine Kooperation mit der Keller-Stahl AG ist es der Thurplus gelungen, eine weitere rund 650 qm Fläche erschliessen zu können. Insgesamt produziert Thurplus mittlerweile auf einer Fläche von über 1600 qm Solarstrom. 

    Ebenfalls im Zeichen der Nachhaltigkeit stellt Thurplus das Wärme-Kälte-Konzept vor und akquiriert und integriert die Wärme Frauenfeld-West AG als wichtigen Schritt im geplanten Fernwärme-Ausbau.

  • 2020

    Die Zukunft heisst Thurplus

    Nach Verabschiedung und Inkraftsetzung der Eigentümerstrategie Neupositionierung als regionaler Dienstleister zur Energiewende unter dem Namen Thurplus.

    Mit dem neuen Produkt SolarPlus können Kundinnen und Kunden einen individuellen Anteil ihres Strombezugs aus regional erzeugtem Solarstrom beziehen und so den Ausbau von privaten PV-Anlagen unterstützen.  

  • 2016

    Intelligente Strassenbeleuchtung

    Die erste "intelligente Strassenbeleuchtung" der WBF wird in Betrieb genommen.

  • 2014

    Energiebeschaffung auf dem freien Markt

    Die Energie wird strukturiert auf dem freien Markt beschafft.

  • 2014

    Biogasanlage Winterthur

    Die Biogasanlage in Oberwinterthur wird in Betrieb genommen. Sie verwertet sämtliches Grüngut von Frauenfeld zu Biogas.

  • 2012 – 2019

    Projekt NESAS

    2012 startet das Projekt NESAS (Neues Steuerungs- und Automatisierungssystem). Sämtliche Zähler wurden bis 2019 in Frauenfeld ersetzt.

  • 1997

    Bau Wasseraufbereitungsanlage

    Die Frauenfelder Stimmbürger stimmen dem Bau einer neuen Wasseraufbereitungsanlage im Geisschopf zu.

  • 1990

    Zweite Messtation Geisschopf

    Die Zweite Messstation Geisschopf mit Einspeisung ab dem EKT-Netz wird in Betrieb genommen.

  • 1987

    Umzug in das Gaswerkareal

    Bezug der neuen Räumlichkeiten auf dem Gaswerkareal. Somit sind die Werkbetriebe (Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk) unter einem Dach.

  • 1985

    Anschluss der Zuckerfabrik

    Im Jahr 1985 wurde die Zuckerfabrik an das Netz angeschlossen. Neben dem stand der Ausbau des Hochdrucktransportsystems und der Bau des Röhrenspeichers an.

  • 1974

    Erste Erdgasbelieferung

    Am 19. August 1974 wurde Frauenfeld zum ersten Mal mit Erdgas beliefert.

  • 1969

    Gasproduktion in Frauenfeld wird eingestellt

    Am 2. Oktober 1969 war der letzte Tag der eigenen Gasproduktion in Frauenfeld.

  • 1939 – 1945

    Gasrationierung während den Kriegsjahren

    Die Kriegsjahre gehören zu den schlimmsten Zeiten, die das Gaswerk mitmacht. Infolge der mangelnden Kohlezufuhr wurden Ersatzstoffe wie Holz, Torf, Tannennadeln, Tannzapfen usw. vergast. Das Gas musste rationiert werden. Der Gemeinderat beschloss, in Neubaugebieten auf das Verlegen von Gasleitungen zu verzichten. Das Vertrauen in die Gasversorgung sank rapide.

  • 1917

    Strombezug ab EKT

    Im Jahr 1917 wurde der Strom vom EKT (Energieversorgung Kanton Thurgau) bezogen.

  • 1907

    Bau Kabel- und Freileitung sowie Transformatorenstationen

    Im Februar 1907 begann der Bau der Kabel- und Freileitungen sowie der Transformatorenstationen. Am 21. Oktober konnte die Transformatorenstation Kurzdorf in Betrieb genommen werden.

  • 1906

    Erstellung Elektrizitätswerk

    Am 26. April 1906 fiel der Beschluss für die Erstellung eines Elektrizitätswerkes.

  • 1902

    Bau Pumpwerk

    Die Ortsgemeinde beschloss ein Pumpwerk in der Murkart zu bauen. Im Frühjahr 1903 wurde dieses Werk in Betrieb genommen.

  • 1878

    Gründung Aktiengesellschaft und Bau Kohlegaswerk

    Am 26. April 1878 wurde die Aktiengesellschaft für den Bau des Kohlegaswerks gegründet. Das Gaswerk wurde am 21. November 1878 in Betrieb genommen. Die Herstellung von Gas für die Beleuchtung hat begonnen.