Ein Wasserrohrbruch an der Rüegerholzstrasse hat einen grösseren Einsatz von Thurplus ausgelöst und in der Folge in mehreren Quartieren zu Unterbrüchen in der Wasser- und Gasversorgung geführt.
Um 5.13 Uhr meldete ein Anwohner, dass Wasser aus dem Boden spritze. Bereits rund 15 Minuten später trafen Fachleute vor Ort ein und stellten einen Wasserrohrleitungsbruch fest. Die Reparatur wurde umgehend eingeleitet. Dafür musste der betroffene Strassenabschnitt gesperrt und die Leitung freigelegt werden. Gegen 9.30 Uhr war der Schaden an der Wasserleitung behoben. Rund 20 Liegenschaften an der Rüegerholzstrasse waren während etwa vier Stunden ohne Wasserversorgung.
Wasser gelangte in Gasleitungen
Während der Reparaturarbeiten zeigte sich das weitere Ausmass: Das unter hohem Druck austretende Wasser hat ein Loch in der kreuzenden Gasleitung verursacht und das Gasleitungssystem mit Wasser geflutet. Innerhalb der Gasleitung floss das Wasser dann talwärts in Richtung St. Galler Strasse und weiter bis in die Bereiche Badstrasse und Talackerstrasse. Um das Ausmass zu klären, überprüften die Fachleute verschiedene Kontrollpunkte im Netz. Die betroffene Zone konnte schliesslich auf ein Gebiet zwischen Rüegerholzstrasse, St. Galler Strasse, Badstrasse, Talackerstrasse und Klösterliweg eingegrenzt werden.

Gasversorgung teilweise unterbrochen
Das betroffene Leitungsnetz wurde umgehend isoliert. In der Folge waren Teile der Gasversorgung unterbrochen. An mehreren Stellen wurden die Gasleitungen geöffnet und Wasser abgelassen bzw. ausgeblasen.

Nachtarbeiten wegen weiterer Schadstelle
Bei einer Sichtprüfung der Leitungen mithilfe einer Kamera wurde am frühen Montagabend eine weitere Problemstelle unter der St. Galler Strasse identifiziert. Um die Leitung freizulegen, musste die Strasse einseitig gesperrt werden. Die Arbeiten zogen sich bis in die Nacht: Gegen 2 Uhr konnte die Gasversorgung wieder weitgehend in Betrieb genommen werden. Bis etwa 3 Uhr wurde die Baustelle für die Instandstellung des Strassenbelags am Dienstagmorgen vorbereitet.

Versorgung läuft schrittweise wieder an
Insgesamt waren 35 Hausanschlüsse betroffen. Erste Liegenschaften konnten bereits am Montagabend, weitere im Laufe der Nacht wieder versorgt werden. Im Laufe des Dienstags konnten wieder alle Kundinnen und Kunden ans Netz angeschlossen werden. Auch in den nächsten Tage werden noch in weiteren Gebieten Messungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass kein Wasser in anderen Teilen des Gasnetzes verblieben ist. Durch den raschen Einsatz der Fachleute von Thurplus und mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer Partner wie dem Werkhof der Stadt Frauenfeld, dem städtischen und kantonalen Tiefbauamt, den Appenzeller Bahnen und einem Frauenfelder Tiefbauunternehmen konnte der Schaden rasch eingegrenzt und speditiv behoben werden. Thurplus bedauert die Unannehmlichkeiten und dankt den Betroffenen für ihr Verständnis.