"Fernwärme direkt zu Ihnen?" Mit dieser Frage tritt Ulrich Trümpi, Geschäftsentwicklung Fernwärme bei Thurplus, in den nächsten Wochen auf Plakaten, in den Stadtbussen und Postautos sowie auf ausgewählten Webseiten auf. Auf dem Bild steht er mit Helm in einer Baugrube für den Leitungsbau der Fernwärme West. Er wirbt mit diesem Bild einerseits für das Fernwärmenetz der Stadt Frauenfeld und andererseits für den Massnahmenplan Klima des Kantons Thurgau. Dieser Massnahmenplan Klima umfasst 81 Massnahmen, zu der die Bevölkerung noch bis zum 1. Mai 2025 ihre Rückmeldung abgeben kann (Hier geht es zur Vernehmlassung).  

Um diesen – jetzt noch etwas theoretischen – Massnahmen Leben einzuhauchen und damit zu zeigen, wie sie konkret umgesetzt werden können, haben die Verantwortlichen des Kantons nach guten praktischen Beispielen gesucht. Sie wurden unter anderem bei Thurplus fündig. Das Sujet verbildlicht die Massnahme Nr. 1 "Massnahmen aus dem Energiekonzept (EK) für die Sektoren Energieproduktion/-versorgung und Gebäude bzgl. Klimaaspekten weiterentwickeln". Auf der Website des Kantons finden die Interessierten dann weitere Informationen zum Fernwärmenetz: 

  • Thurplus baut in Frauenfeld zusätzlich zum bestehenden Fernwärmering ARA ein Fernwärmenetz im westlichen Stadtgebiet. Die Wärme kommt aus dem Holzheizkraftwerk der Bioenergie Frauenfeld AG und kann bis zu 16'000 Haushalte mit nachhaltiger Wärme versorgen. Damit der Wärmeverlust von der Quelle bis zu den Verbrauchern möglichst gering ist, werden seit 2023 gut gedämmte Fernwärmeleitungen verlegt und ganze Wohnsiedlungen und auch Einfamilienhäuser an das Fernwärmenetz angeschlossen. 
     

  • Im Verwaltungsgebäude Vorstadt, dem Ergänzungsbau beim Regierungsgebäude, wird im Jahr 2025 eine Energiezentrale gebaut, die zukünftig die Frauenfelder Altstadt ebenfalls mit Fernwärme versorgen wird. Die Fernwärme Altstadt ergänzt den Fernwärmering ARA, der unter anderem auch die kantonalen Gebäude an der Promenadenstrasse mit Abwärme aus der Abwasserreinigungsanlage des Abwasserverbands der Region Frauenfeldversorgt. 

Neben Thurplus konnten noch weitere Organisationen und Gemeinden sowie verschiedene KMUs und kantonale Ämter für die Kampagne gewonnen werden. Insgesamt wurden 18 verschiedene Sujets aufgenommen, die in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Statt mit Verboten zu arbeiten, sollen die Bilder zeigen, was für den Klimaschutz und die Klimaanpassung bereits getan wird und getan werden kann. 

Thurplus hat die Kampagne gerne unterstützt und bedankt sich beim Kanton Thurgau für die gute Zusammenarbeit.