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Thurplus schliesst das Jahr 2020 mit solidem Ergebnis ab

21. April 2021
Dank sorgfältiger Planung und umsichtigem Ressourceneinsatz weisst die Jahresrechnung 2020 von Thurplus nur geringe Abweichungen zum Budget aus. Dabei hatte Thurplus im 2020 neben den Auswirkungen von Covid-19 weitere anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern.

Dank sorgfältiger Planung und umsichtigem Ressourceneinsatz weisst die Jahresrechnung 2020 von Thurplus nur geringe Abweichungen zum Budget aus. Dabei hatte Thurplus im 2020 neben den Auswirkungen von Covid-19 weitere anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern. 

Zum ersten Mal erstellt Thurplus den Abschluss nach dem Harmonisiertem Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2), was einen direkten Vergleich zu Vorjahren erschwert. Mit dem ausgewiesenen Ergebnis von 7.7 Mio Franken erreicht Thurplus  in diesem schwierigen Umfeld die budgetierten Erwartungen. 

Der Einfluss von Covid-19 sorgt auch beim städtischen Trinkwasser- und Energieversorger für Umsatzschwankungen. Zum einen sind Absatzmengen sowohl bei Elektrizität als auch bei Gas im Bereich der Gewerbe- und Industriekunden rückläufig. Gleichzeitig nahmen Strom- und Wasserabsätze im Haushaltskundensegment zu, glichen die Differenz aber nicht aus. Zum anderen wirkt sich die Pandemie-Situation durch Zahlungs- und Projektverzögerungen negativ aus. Ungeplante Massnahmen waren notwendig, um die Versorgung Frauenfelds mit Strom, Gas und Wasser jederzeit zu gewährleisten und die Gesundheit der 60 Mitarbeitenden zu schützen. 

Durch Projektverzögerungen ergibt sich bei den Bruttoinvestitionen eine Abweichung zum Budget. Während 10.6 Mio. Franken budgetiert waren, wurden im 2020 Investitionsprojekte im Volumen von 3.8 Mio Franken umgesetzt. Thurplus hat sich unter den erschwerten Bedingungen auf Unterhalt- und Wartungsarbeiten der bestehenden Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit fokussiert. 

Erstmalig liefert Thurplus rund 0.8 Mio Franken vom Gewinn an die Stadt Frauenfeld ab. Zum Zeitpunkt der Budgeterstellung war diese Abgabe nicht vorgesehen und somit auch in der Planung nicht berücksichtigt. 

Weiterhin hat Thurplus 1.7 Mio. Franken aus dem Fonds für Rabatte auf Strom- und Gastarife an Kunden ausgeschüttet und 0.3 Mio. Franken davon erfolgswirksam aufgelöst. 

Mit einem Eigenkapital von 122 Mio. Franken (EK-Quote 76%), flüssigen Mitteln von 23 Mio. Franken und einem Geldfluss aus operativer Tätigkeit von 6.8 Mio. Franken ist Thurplus sehr solide aufgestellt, um Chancen rund um die Energiewende und die Marktöffnung aus eigener Kraft zu nutzen.