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FAQ

Auf die geografische Herkunft des Gases hat Thurplus leider nur sehr geringen Einfluss, da es für Gas kein internationales Herkunftsnachweissystem gibt. Thurplus kauft das Gas primär am Grosshandelsmarkt in Deutschland bei einer Vielzahl von Handelspartnern ein und importieren es in die Schweiz. Zu diesem Einkauf hat sich Thurplus in der Ostschweiz mit fünf Gasversorgern zusammengeschlossen. Deutschland bezieht aktuell rund 50 Prozent seines Gases aus Russland. Das aufgrund bestehender Verträge an Thurplus gelieferte Gas wird in der Praxis vielfach zwischen den Handelspartnern hin- und her gehandelt, so dass aufgrund der fehlenden Herkunftsnachweise eine Zuordnung zu einzelnen Produzenten nicht möglich ist. Mit Beginn des Kriegs in der Ukraine hat Thurplus einen sofortigen Beschaffungsausschluss für alle russischen Händler veranlasst.
Kundendienst
Wenn Sie sich für das Thurplus Produkt „BiogasPlus100“ entscheiden, decken Sie Ihren Gasverbrauch zu 100 Prozent mit Biogas aus der Region. Dies ist im schweizerischen Herkunftsnachweissystem hinterlegt und wird entsprechend der von Ihnen verbrauchten Gasmenge buchhalterisch direkt Ihnen als Verbraucherin bzw. Verbraucher zugeschrieben. Je gefragter Biogas aus der Region ist, desto mehr kann man den möglichen Bau einer zusätzlichen Biogasanlage forcieren. Und desto unabhängiger, wenn auch in kleinen Schritten, wird man von Gasimporten.
Kundendienst
Die Schweizer Gaswirtschaft beschafft das Gas primär an den Grosshandelsmärkten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Alle genannten Länder beziehen in unterschiedlichen Anteilen Gas aus Russland. Da im Gashandel das Gas betreffend Herkunft nicht deklariert werden kann und die Schweiz im Ausland Gas beschafft, welches einen Anteil an russischem Gas bezieht, kann die Schweiz faktisch nicht die Gaslieferungen aus Russland stoppen. Die Schweizer Gaswirtschaft ist mittelfristig auf der Suche nach alternativen Gasbeschaffungswegen. Bei direkten Bezugsverträgen mit Produzenten könnte zum Beispiel ausgeschlossen werden, dass Gas aus Russland geliefert wird.
Kundendienst
Bis heute gibt es noch keine konkreten Anzeichen zu einer Reduktion der Liefermengen und Kapazitäten in der Schweizer Gasversorgung. Käme es zu einer Reduktion der gelieferten Gasmengen, so würden in einem ersten Schritt die Zweistoffkunden abgestellt. Das sind einzeln definierte Abnahmestellen, welche bei extremen Temperaturen oder einer Mangellage auf einen Alternativbrennstoff umschalten können. In Frauenfeld umfasst dies rund 20 Prozent der jährlichen Gasverbrauchsmenge. Die betroffenen Kundinnen und Kunden wurden bereits durch Thurplus kontaktiert und vorsorglich sensibilisiert, ihre Ersatzbrennstoffvorräte zu überprüfen. Darüber hinaus wird das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung, falls notwendig, weitere Massnahmen erlassen.
Kundendienst
Thurplus hat den grössten Anteil des Gasbedarfs für 2022 basierend auf Prognosedaten bereits in den Vorjahren beschafft. Damit ist der Beschaffungspreis für das erste Halbjahr 2022 im möglichen Rahmen weitgehend abgesichert. Ein Restrisiko besteht, wenn z.B. der tatsächliche Bedarf wegen länger anhaltend kühler Witterung spürbar höher ausfallen sollte, als unter Normalbedingungen prognostiziert oder vereinbarte Beschaffungsgeschäfte aufgrund übergeordneter Lieferschwierigkeiten nicht eigehalten werden können. In diesen Fällen müssten Zusatzmengen zu tagesaktuellen Preisen nachbeschafft werden, was dann auch zu Tariferhöhungen führen würde.
Kundendienst
Die gestiegenen Marktpreise haben mit Sicherheit einen kostensteigernden Einfluss auf die zukünftigen Gaspreise von Thurplus. Eine verbindliche Aussage über die Höhe der Preissteigerung lässt sich auf Basis der aktuell ungewissen Lage noch nicht treffen.
Kundendienst
Die Stromversorgung in Europa ist ebenfalls abhängig von Geschäftsbeziehungen zu Russland. Neben dem Gas für Gaskraftwerke liefert Russland zum Beispiel gut 55 Prozent der in deutschen Kohlekraftwerken benötigten Steinkohle. Die Schweiz hat über Vorlieferanten im europäischen Ausland mit Russland langlaufende Lieferverträge über Uran bzw. deren Anreicherung für die hiesigen Atomkraftwerke. Und Russland ist aktuell auch ein Lieferant für flüssiges Erdgas (LNG) auf dem Seeweg in die EU-Länder. Damit haben sämtliche Veränderungen oder gar Stopps der aktuellen Liefermengen Russlands von Gas, Steinkohle, Uran und LNG auch einen Einfluss auf die Versorgungslage mit Strom in Europa. Aus heutiger Sicht ist die Versorgungssicherheit der Schweiz im laufenden Winter 2021/2022 aus Sicht des Bundesamtes für Energie (BFE) gegeben. Ein gewisses Restrisiko bleibt jedoch im Falle weiterer grösserer ungeplanter Kraftwerksausfälle oder bei einer längeren ausgeprägten Kälteperiode sowie im Falle eines Lieferstopps von russischem Gas nach Europa. Die ElCom beobachtet die Situation in Zusammenarbeit mit weiteren zuständigen Behörden, namentlich dem Bundesamt für Energie (BFE) und der wirtschaftlichen Landesversorgung (WL) sowie Swissgrid. Würde dieses Szenario eintreffen, informiert Thurplus die Bevölkerung der Stadt Frauenfeld schnellstmöglich über die aktuelle Lage und die weiteren Massnahmen.
Kundendienst
Mit dem Produkt Thurplus SolarInvest können Sie sich direkt an dem Bau von Solaranlagen in Frauenfeld beteiligen. Ideal auch für Mieterinnen und Mieter, Stockwerkseigentümerinnen und -eigentümer und kleinere Unternehmen, die keine eigene Solaranlage auf ihrem Dach realisieren können. Aktuell sind noch letzte Quadratmeter der gerade im Bau befindlichen Solaranlage auf dem Neubau des Athletics-Centers zu haben. Je grösser das Interesse an diesem Beteiligungsmodell ist, desto mehr Anlagen kann Thurplus realisieren – kleine Schritte auf dem Weg in eine vom Ausland unabhängigere Stromversorgung in Frauenfeld.
Kundendienst